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JGV Krefeld e.V.

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Abschluss der Prüfungssaison 2021

07.12.2021
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Zum Abschluss der diesjährigen Prüfungssaison haben wir am 23. und 24.10.2021 eine VGP und VPS durchgeführt, an der 1 Hund zur VGP und 2 zur VPS gemeldet waren. Beginnend mit dem ersten Tag der VGP ist die niedrige Temperatur um 5 Grad zu bemerken, die Nebel verursacht, uns aber nicht aufgehalten hat. Der von einer Erstlingsführerin vorgestellt Große Münsterländer konnte gleich im ersten Suchengang auf offenem Stoppelfeld 2 Nilgänse vorstehen, etwas später noch in guter Deckung einen Fasanenhahn, und nach dem Schuss ohne Fehlreaktion noch einen Hasen in der Sasse vorstehen und ihn ebenfalls unbehelligt lassen. Nach einem weiteren Suchengang folgten eine Freiverlorensuche und eine Schleppe mit Federwild, so dass der Feldteil der VGP mit guten bis sehr guten Noten abgewickelt war. In den Waldfächern mussten wir die Schweißarbeit auf den nächsten Tag legen, weil am 23.10.21 am Nachmittag erst die Fährten gelegt werden mussten, um diese Arbeit zusammen mit den VPS-Hunden durchzuführen. Die übrigen Wald- und Gehorsamsfächer, die Gegenstand der VGP-PO sind, wurden mit dem GM-Rüden bis gegen Mittag vollständig abgearbeitet mit bis dahin guten bis sehr guten Noten.

Künftigen Führerinnen und Führern auf einer VGP sei die VGP-PO sehr ans Herz gelegt, die bis ins kleinste Detail die Aufgabenstellungen beschreibt. Auf Anfrage ist das Heft bei uns erhältlich.

Am Folgetag gesellten sich eine LabRet-Hündin und ein GolRet-Rüde dazu. Die Auslosung der Fährten führte den GolRet-Rüden auf die erste Fährte. Diese Arbeit wurde vom Gespann mit beeindruckender Präzision zum Stück geführt. Weniger Glück hatte der auf Fährte 2 geloste GM-Rüde mit seiner Führerin, der sich beginnend am Wundbett einen Ausflug in den herbstlichen Wald geleistet hat, so dass ein Abruf erforderlich war. Die Fährte 3 hat abschließend die LabRet-Hündin mit ihrer Führerin gearbeitet. Große Unsicherheit der Hündin kennzeichneten diese Arbeit. Gestützt wurde die Arbeit auf den nimmermüden Einsatz in der Vorhinsuche durch die Führerin. Die Freude über das Erreichen des Stücks war deshalb umso größer. Mit einem „genügend“ in der Bewertung dieser Arbeit galt es jetzt, den 3. Preis zu verteidigen. Alle Wald- und Gehorsamsfächer waren bis in die Mittagszeit mit guten bis sehr guten Noten abgewickelt, so dass für den Nachmittag die abschließende Wasserarbeit für alle Teilnehmer anstand. Dazu sind wir an das Prüfungsgewässer des JGV Schwalm-Rur gefahren. Beginnend mit dem GM-Rüden waren die ersten beiden Aufgaben für den Hund kein Problem. Erst die Freiverlorensuche stellte den Hund in dem schwierigen Wassergelände mit viel Wildwitterung vor Probleme, so dass nach etwas mehr als einer Stunde Prädikat mindernde Hilfen geleistet werden mussten. Die LabRet-Hündin hingegen konnte die an sie gestellten Anforderungen zügig abwickeln. Eine Überraschung bot schließlich der GolRet-Rüde indem er die für die Prüfung der Schussfestigkeit geworfene Ente zwar apportiert aber nicht ausgegeben hat. Das energische Einwirken nach einer Weile war zwar für den Gehorsam des Hundes wichtig, bedeutete aber das Aus in der VPS.

Mit 309 Punkten im zweiten Preis wurde der GM-Rüde Suchensieger in der VGP. Die VPS schloss die LabRet-Hündin mit 195 Punkten im dritten Preis als Suchensiegerin ihrer Klasse ab.  

Herzlichen Glückwunsch und Weidmannsheil den Führerinnen. Kopf hoch und künftig mehr Glück sowie erfolgreiche Nacharbeit im Apport wünschen wir der ausgeschiedenen Führerin, die bis dahin auch schon sehr gute 148 Punkte gesammelt hatte.

Hansjörg Maintz

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